White Cake (beliebte amerikanische Torte an Feiertagen)


whitecake

Rezept: White Cake

 Heute machen wir einen leckeren White Cake. Wie der Name schon sagt, handelt es sich hierbei um einen sehr weißen bzw. hellen Kuchen mit einem leckerenVanille-Frosting =)

Zutaten:

Für den Teig:

  • 300ml Buttermilch (Raumtemperatur)
  • 3 Eiweiß (Raumtemperatur)
  • 2 ganze Eier (Raumtemperatur), manche lassen das Eigelb raus, damit der Kuchen noch weißer wird. Eigelb ist aber ein wichtiger Emulgator in Kuchenteigen, deswegen lassen wir es drin. Ihr könnt ansonsten auch Sojamehl nehmen.
  • 1 Päckchen Vanillin- oder Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 250g Mehl
  • 70g Speisestärke
  • 1 Fläschchen Bittermandel-Aroma (Wenn ihr das nicht mögt könnt Ihr auch Orangen-, Zitronen, Rum-, oder Vanillearoma nehmen.)
  • 170g Zucker (die Hälfte von dem Zucker kommt zum Eischnee)
  • 4 gestrichene TL Backpulver
  • 70g Butter (Raumtemperatur)
  • 130g weiches Pflanzenfett, zum Beispiel Palmin Soft(Raumtemperatur)

Für das Frosting:

  • 40g Speisestärke
  • 500ml kalte Milch
  • 160g gesiebter Puderzucker
  • 180g Butter
  • 2 Päckchen Vanillin- oder Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • Tipp: Wenn Euch das Frosting zu mächtig ist, könnt Ihr auch einfach geschlagene Sahne mit Vanillezucker nehmen. Gute schmecken auch Früchte wir Kirschen, Himbeeren, Weintrauben oder Mandarinen anstatt Creme in der Mitte, oder auch auf den Kuchen 😉

Ausserdem:

  • 2 Springformen mit je ca. 24cm Durchmesser

Zubereitung:

  1. Als erstes schlagt Ihr die drei Eiweiße mit dem Salz auf.
  2. Sobald es schaumig wird, gebt Ihr die Hälfte des Zuckers (85g) dazu. Der Eischnee ist perfekt, wenn eine geschmeidige Masse entstanden ist, die die Form hält (seht ihr auch im Video)
  3. Dann geht es mit dem eigentlichen Kuchenteig weiter:
    Dazu werden die 70g Butter mit den 130g Pflanzenfett, den restlichen (85g) Zucker, dem Aroma und einem Päckchen Vanillinzucker schaumig aufgeschlagen.
  4. Wenn das passiert ist und die Masse deutlich heller ist als am Anfang, gebt Ihr die 2 ganzen Eier dazu.
    Das ganze sollte solange weiter gerührt werden, bis sich alles gut verbunden hat eine geschmeidige Masse entstanden ist.
  5. Damit sich die trocknen Zutaten besser im Teig verteilen, werden die 250g Mehl, 70g Speisestärke und 4 TL. Backpulver in einer Schüssel miteinander vermischt (das geht gut mit einem Schneebesen) und danach im Wechsel mit den 300ml Buttermilch zu der Butter-Eimasse gegeben und ebenfalls untergerührt.
  6. Anschließend hebt Ihr noch den Eischnee unter.
    Am einfachsten und sinnvollsten ist es das in 2 Schritten zu machen. Im ersten Schritt hebt ihr nur eine Hälfte Eischnee unter und lockert damit den Teig schon mal etwas auf.
    Im 2. Schritt nehmt ihr den restlichen Eischnee und hebt ihn ganz vorsichtig unter. So wird der Teig schon luftig.
  7. Den Kuchenteig verteilt ihr dann in 2 Springformen mit ca. 24cm Durchmesser (Etwas kleinere oder größere gehen natürlich auch, dann variiert nur die Höhe des Kuchens nachher. Bei kleineren wird er höher, bei größeren flacher, es ist nur wichtig das sie gleich groß sind).
  8. Das Ganze muss dann für eine gute halbe Stunde bei 175°C (Umluft) in den Ofen.
  9. Wenn anschließend bei der Stäbchen probe kein Teig mehr am Stäbchen hängen bleibt ist der Kuchen fertig.
  10. Während der Kuchen backt, kann schon mal das Vanille-Frosting vorbereitet werden.
    Dazu vermischt Ihr zuerst die 40g Speisestärke mit 1 Prise Salz, 2 Pck. Vanillinzucker und einem Schluck von den 500ml Milch und verrührt alles so lange, bis Ihr keine Klümpchen mehr sehen könnt.
  11. Die restliche Milch gebt ihr in einen Topf und erhitzt sie. Wenn sie kurz davor ist auf zu kochen, gebt ihr sie Speisestärke-Mischung unter Rühren dazu und lasst alles aufkochen.
    Wichtig ist dabei, das Ihr immer weiter rührt, damit nichts anbrennt. Wenn die Masse eine Puddingähnliche Konsistenz hat, ist dieser Teil der Creme fertig und kann vom Herd genommen werden.
  12. Zum Abkühlen gebt ihr die Masse in eine Schüssel und legt etwas Frischhaltefolie direkt drauf, damit keine Haut entstehen kann.
  13. Bis es weitergehen kann, müssen die Kuchen und die Creme erst vollständig abkühlen.
  14. Wenn es soweit ist, geht es weiter mit unserem Frosting.
    Die 180g Butter werden aufgeschlagen, bis die Masse etwas schaumig wird und dann werden nach und nach die 160g gesiebter Puderzucker dazu gegeben.
    Auf höchster Stufe sollte das Ganze solange aufgeschlagen werden, bis sich alles verbunden hat und die Masse schön hell und luftig aussieht.
  15. Danach kann dann in kleinen Portionen die abgekühlte Puddingmasse dazu gegeben werden.
  16. So muss die Masse nochmal auf höchster Stufe 2 Minuten aufgeschlagen werden.
    Falls sie Euch zu weich wird, gebt die 10 Minuten in den Kühlschrank. Durch die Butter wird sie dort etwas fester.
  17. Danach kann der Kuchen zusammengesetzt werden.
    Damit die Tortenplatte schön sauber bleibt, lege ich vor dem Bestreichen des Kuchens immer noch zurecht geschnittenes Backpapier unter den Kuchen.
    Das hält die Creme von der Platte fern 😉
  18. Etwas von dem Frosting wird dann auf den ersten Kuchen verteilt und danach der 2. Kuchen darauf gesetzt.
  19. Mit dem restlichen Frosting kann der Kuchen dann komplett eingestrichen werden. Die Ränder bekommt man mit einer Teigkarte schön glatt.
  20. Jetzt wird noch das Backpapier entfernt und der White Cake ist fertig =)

Mit Pecannüssen oder ähnlichem kann der Kuchen dann zum Schluss auch noch verziert werden=)
Ihr könnt den Kuchen sofort servieren.
Wenn es noch dauert, bis er auf den Tisch kommt, stellt ihn solange in den Kühlschrank. Bei warmen Temperaturen, schmilzt Euch sonst das Frosting 😉

Wir wüschen Euch viel Spaß beim Backen =)

White Cake (beliebter amerikanischer Kuchen/Torte)

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74 Gedanken zu „White Cake (beliebte amerikanische Torte an Feiertagen)

  1. Ein fantastischer Kuchen! Die Backzeit bei 27-28cm Formen ist ca. 23 Minuten. Vom Frosting sollte man, meiner Meinung nach, etwas mehr machen. Einfach Frosting Zutaten * 1,3 bis 1,5 nehmen. Dann kann man die Zwischenfüllung auch schön dick machen. 😉

  2. Wundert euch nicht wenn das schaumig schlagen mal etwas längere dauert. Da müsst ihr schon mal 20 Minute mit dem 150€ premium-marken-Hochleistungshandrührgerät rührend um das gewünschte Ergebnis zu bekommen. Die alten Rührgeräte brauchen erfahrungsgemäß 3 Minuten für erwas das die besten und neusten nicht in 6x mehr Zeit hin bekommen. Holt euch lieber die ganz alten Rührer aus den 80ern vom Flohmarkt. Die sind 3x so laut und 5x so schnell und kosten weniger als die Hälfte von der Hälfte. Und wenn ihr was gegen die Lautstärke der alten Geräte habt kann man auch mit der Hand rühren 😉 ist eigentlichen genau so schnell wie mit den neuen Modellen…

  3. Hallo,
    mein Schwiegersohn hat im Urlaub immer White Cake gegessen und deswegen backe ich ihm den zum Geburtstag.
    Beim “Probebacken” war das Ergebnis schon toll.
    Der Teig war allerdings relativ fest.
    Meine Tochter hat mir erklärt das der im Urlaub sehr fluffig war.
    Ich werde den Geburtstagskuchen dahin gehend in der Zubereitung abwandeln, dass ich den Eischnee ohne Zucker anrühre und unterhebe. Den Zucker gebe ich direkt in die Teigmasse. Das sollte auch gehen oder?

  4. Hallo Chrissi,

    wäre der White Cake Teig auch für einen Fondanüberzug geeignet? Oder ist die Konsistenz zu weich und der sackt in sich zusammen?

    Liebe Grüße
    Anna

  5. Hallo,

    ich möchte den White Cake als Basis für Frozen- Die Eiskönigin -Cupcakes nutzen.

    Ich denke bei der Kuchenmasse sollte es keine Probleme geben. Das Frossting wollte ich mit Lebensmittelfarbe etwas hellblau einfärben. Hast du einen Tipp wann ich die Farbe am besten zum Frosting gebe? In den Milchpudding oder später in das Endprodukt?

    Lg Lena

    PS: DIe Redvelvet Cupcakes sind im Vergleich zum Cake super gut geworden 😉

  6. Hallo,
    ich möchte den Kuchen jetzt gern zu Ostern backen. Kann ich den Kuchenteig auch in einer Springform backen und anschließend mit der Tortensäge teilen?

    Viele liebe Grüße,
    Melanie

    1. Hallo Melanie =)
      Das ist kein Problem, der Kuchen muss durch die größere Fläche dann aber auch etwas länger backen und dadurch kann es passieren, dass der Rand des Kuchens leicht trocken wird. Durch das Frosting wird er später aber wieder weich 🙂 Ich wünsche dir ein schönes Osterwochenende 🙂

  7. Guten Abend chrissi,

    Ich, ja ein Mann und Handwerker, backe leidenschaftlich gerne. Unsere Zwillinge hatten Heute ihren dritten Geburtstag und ich habe Deinen WhiteCake gemacht…. Der Hammer! Es war einfach zu wenig da für alle 🙂 Jetzt werde ich Deine Seite öffters besuchen und mir Rezepte holen.

    Super Seite, mach bitte weiter so!

    Gruß Markus

    1. Hallo Markus =)

      Das freut mich sooo riesig =) Danke für die liebe Rückmeldung und an deine zwei kleinen Mäuse alles Gute nachträglich 🙂 Liebe Grüße!

  8. der beste kuchen den ich in meinem bisherigem leben essen durfte

    einziger unterschied zu dem im video, unser frostring wurde eher gelblich als weiß

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