Wenn die Tage kürzer werden und die Küche nach wärmenden Aromen verlangt, ist dieser glasierte Butternuss-Kürbis genau das Richtige. Der Kürbis wird in einer Mischung aus Ahornsirup, Butter und einem Hauch von Kräuteressig geschmort, bis er zart und leicht karamellisiert ist. Chiliflocken, Zimt und Muskatnuss geben ihm eine feine Würze, die wunderbar zur natürlichen Süße des Butternusskürbisses passt. So wird aus einem einfachen Kürbisgericht eine Beilage, die neben Braten oder Wild genauso gut schmeckt wie zu einem festlichen Menü.
Damit der Kürbis nicht matschig wird, solltet ihr die Hitze beim Glasieren gut im Auge behalten: Bei zu hoher Temperatur verbrennt der Zucker im Ahornsirup, bei zu niedriger wird der Kürbis nicht weich. Lieber bei mittlerer Hitze arbeiten und die Pfanne gelegentlich schwenken. Wer es etwas herzhafter mag, tauscht die Chiliflocken gegen geräuchertes Paprikapulver oder gibt einen Spritzer Zitronensaft statt Kräuteressig dazu. Übrigens: Übrig gebliebener glasierter Kürbis lässt sich am nächsten Tag kalt als Antipasti oder auf einem Salatbett servieren. Im Kühlschrank hält er sich gut zwei bis drei Tage in einem verschlossenen Behälter. Falls ihr noch mehr Ideen für Butternusskürbis sucht, probiert doch mal den Gefüllten Kürbis oder die vegetarische Variante – beide sind ebenfalls wunderbar aromatisch und perfekt für die kalte Jahreszeit.




