Oreo-Eis am Stiel ohne Eismaschine – das klingt fast zu gut, um wahr zu sein, oder? Ich hab’s ausprobiert und kann sagen: Es funktioniert wirklich. Die Basis ist eine Mischung aus sehr kalter Schlagsahne, Mascarpone und gesüßter Kondensmilch, die zusammen mit zerbröselten Oreos und etwas Vanille eine cremige, fast cheesecakeartige Masse ergibt. Kein ständiges Rühren, kein Gefrierbehälter – einfach alles verrühren, in Förmchen füllen und frieren lassen. Das Ergebnis sind kleine Süchtigmacher, die richtig satt und kalt sind. Wer keine Popsicle-Form hat, nimmt einfach kleine Plastikbecher und Holzstiele.
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Als erstes werden ca. 1/3 der Oreos grob gehackt, der Rest wird ganz fein zerkrümelt. Das funktioniert am besten mit einem Mixer oder mit einem Frischhaltebeutel und einem Nudelholz.
Für die leckere Eiscreme werden die Mascarpone, die gesüßte Kondensmilch und ie Vanillepaste glattgerührt.
Die Schlagesahne wird aufgeschlagen, bis sie fast steif geschlagen ist. Schlag sie aber nicht zu lange auf. Übrigens lässt sich die Sahne leichter aufschlagen, wenn sie richtig gut durchgekühlt ist und die Schale und Schneebesen auch.
Die Sahne wird unter die Mascarpone creme gehoben und anschießend noch die grob gehackten Oreos untergehebnen.
So kann die Masse dann auch schon in den Förmchen verteilt werden.
Bevor das Topping darauf kommt, sollte die Eiscreme etwas anfrieren. Dazu gebt ihr das Ganze für ca. 1 Stunde ins Gefrierfach. Kontrolliert aber immer mal wieder, dass euch das Eis nicht zu fest wird. Die Kühlzeit variiert von Gefrierfach zu Gefrierfach.
Anschließend werden die feinen Oreo-Krümel mit etwas kaltem Wasser vermischt und auf dem Eis verteilt. Zum Schluss kommen noch die Eisstiele hinein, und das Ganze geht für einige weitere Stunden zurück ins Gefrierfach. Kontrolliert zwischendurch immer mal wieder, durch das Salz in den Oreos dauert es etwas länger bis alles gefroren ist.
Damit die Popsicles schön cremig werden und nicht zu fest gefrieren, solltest du die Sahne wirklich eiskalt verarbeiten und die Masse nicht zu lange rühren – sonst wird sie butterig. Ein häufiger Fehler ist auch, die Oreos zu grob zu lassen: Dann fallen die Stücke beim Essen raus. Besser fein zerbröseln oder kurz mit dem Mixer zerkleinern. Wer Abwechslung mag, tauscht die Oreos gegen andere Kekse wie Lotus oder Butterkekse aus, oder gibt einen Löffel Erdnussbutter dazu. Übrig gebliebene Masse kannst du in einer kleinen Schale einfrieren und als Oreo-Mousse löffeln. Im Gefrierfach halten die Stiele etwa zwei Wochen – am besten einzeln in Frischhaltefolie wickeln.